Der Thur- und Neckerweg verbindet die Gemeinden entlang der beiden Flusstäler und schafft einen Weg, der Landschaft, Kultur und Gemeinschaft miteinander verknüpft. Er folgt den natürlichen Linien von Thur und Necker und führt durch eine Region, die von Wasser, Geschichte und gelebter Tradition geprägt ist.
Entstanden im Rahmen der Resonanz-Strategie von Toggenburg Tourismus, steht das Projekt für einen bewussten Umgang mit Natur und Raum. Es geht nicht darum, immer schneller voranzukommen, sondern darum, unterwegs zu sein – aufmerksam, offen und im eigenen Rhythmus. Der Weg lenkt Besucherinnen und Besucher sanft durch die Landschaft und schafft gleichzeitig Raum für individuelle Erfahrungen.
Entlang der Route laden unterschiedliche Oasen zum Verweilen ein. Ruheoasen, Klang- und Kunstinstallationen greifen die Besonderheiten der Umgebung auf. Sie stehen im Dialog mit dem Ort, nehmen Bezug auf seine Geschichte und eröffnen neue Zugänge zur Wahrnehmung. Ergänzt werden diese durch die «Perspektiven», die Hintergründe zu Natur, Kultur und regionalem Wissen vermitteln und das Erlebte vertiefen.
So entsteht ein Weg, der mehr ist als eine Verbindung von A nach B. Er öffnet einen Raum, in dem sich Landschaft nicht nur betrachten, sondern erfahren lässt. Ein Raum für Begegnungen – mit der Natur, mit der Region und mit sich selbst.
Gleichzeitig trägt der Thur- und Neckerweg dazu bei, Besucherströme bewusst zu lenken und die Region als Ganzes zu stärken. Bestehende Wege werden aufgenommen, ergänzt und neu verknüpft. Daraus entsteht ein zusammenhängendes Netz, das Einheimische wie Gäste einlädt, das Toggenburg aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken.
Der Thur- und Neckerweg versteht sich als Einladung: zum Unterwegssein, zum Innehalten und dazu, das Naheliegende neu wahrzunehmen.