Das Projekt

Thur- und Neckerweg

Der Thur- und Neckerweg verbindet die Gemeinden entlang der beiden Flusstäler und schafft einen Weg, der Landschaft, Kultur und Gemeinschaft miteinander verknüpft. Er folgt den natürlichen Linien von Thur und Necker und führt durch eine Region, die von Wasser, Geschichte und gelebter Tradition geprägt ist.

Entstanden im Rahmen der Resonanz-Strategie von Toggenburg Tourismus, steht das Projekt für einen bewussten Umgang mit Natur und Raum. Es geht nicht darum, immer schneller voranzukommen, sondern darum, unterwegs zu sein – aufmerksam, offen und im eigenen Rhythmus. Der Weg lenkt Besucherinnen und Besucher sanft durch die Landschaft und schafft gleichzeitig Raum für individuelle Erfahrungen.

Entlang der Route laden unterschiedliche Oasen zum Verweilen ein. Ruheoasen, Klang- und Kunstinstallationen greifen die Besonderheiten der Umgebung auf. Sie stehen im Dialog mit dem Ort, nehmen Bezug auf seine Geschichte und eröffnen neue Zugänge zur Wahrnehmung. Ergänzt werden diese durch die «Perspektiven», die Hintergründe zu Natur, Kultur und regionalem Wissen vermitteln und das Erlebte vertiefen.

So entsteht ein Weg, der mehr ist als eine Verbindung von A nach B. Er öffnet einen Raum, in dem sich Landschaft nicht nur betrachten, sondern erfahren lässt. Ein Raum für Begegnungen – mit der Natur, mit der Region und mit sich selbst.

Gleichzeitig trägt der Thur- und Neckerweg dazu bei, Besucherströme bewusst zu lenken und die Region als Ganzes zu stärken. Bestehende Wege werden aufgenommen, ergänzt und neu verknüpft. Daraus entsteht ein zusammenhängendes Netz, das Einheimische wie Gäste einlädt, das Toggenburg aus unterschiedlichen Perspektiven zu entdecken.

Der Thur- und Neckerweg versteht sich als Einladung: zum Unterwegssein, zum Innehalten und dazu, das Naheliegende neu wahrzunehmen.

Einblicke hinter die Kulissen

Erfahren Sie, warum sich die Toggenburger Raiffeisenbanken als exklusive Partnerin engagieren, was der Weg für die Region bedeutet und welche Rolle Nachhaltigkeit dabei spielt.

Hanes Sturzenegger, Co-Leiter der Dogo Residenz für Neue Kunst in Lichtensteig erzählt, wie Kunstwerke entstehen, die mit der Umgebung in Resonanz treten.

Jetzt sind Sie gefragt! Am Samstag, 27. September 2025 wird gefeiert – auf rund 80 Kilometern, zwischen Wildhaus, der Schwägalp und Bazenheid.

Der Weg des Holzes

Weisstannen aus dem Lochwald in Oberhelfenschwil für den Thur- und Neckerweg.

Mit Respekt und Sorgfalt wurden sie gefällt, die Weisstannen aus dem Lochwald.

Jeder Baum zählt: Vermessung und Registrierung im Lochwald.

Vom Lochwald nach Unterwasser – eine tierische Reise.

In der Sägerei erfolgt der erste Schritt in der Verarbeitung der Weisstannen aus dem Lochwald.