An den Einstiegen zum Thur- und Neckerweg stehen einzelne Objekte, die sich erst auf den zweiten Blick erschliessen. Aus Holz gefertigt, ruhig platziert, Teil der Umgebung. Sie fallen nicht sofort auf und genau darin liegt ihre Wirkung.
Ihre Gestalt erinnert an den Betruftrichter, ein traditionelles Element der Alpkultur. Mit ihm werden seit Generationen Stimmen über weite Distanzen getragen. Der Betruf gehört zum Alltag auf der Alp.
Die Klangbotschafter bestehen aus Weisstannen aus dem Lochwald bei Oberhelfenschwil und wurden in der Region verarbeitet. In ihrem Innern sind Klänge hinterlegt, die beim Vorbeigehen hörbar werden. Töne, die hier ihren Ursprung haben und sich in die Umgebung einfügen.
Die Begegnung ist flüchtig. Sie markiert keinen Punkt, sondern den Übergang vom Ankommen ins Unterwegssein.